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ARS ELECTRONICA
Veranstaltungen

ARS ELECTRONICA

Mittwoch, 09. September 2026 – Sonntag, 13. September 2026 Ganztägig

In Jahr 1 nach der POSTCITY erfindet sich das Ars Electronica Festival neu. 

Anstelle einer zentralen Festivallocation wird der fünftägige Event die Linzer Innenstadt gleichermaßen zur Bühne und zum Forum für Kunst, Technologie und Gesellschaft machen. Drei große Hubs und eine Reihe weiterer Veranstaltungslocations werden bespielt und neue Formate entwickelt. Thematisch verschreibt sich das Festival dem Jahresschwerpunkt „Zukunft beginnt“, ergänzt diesen aber um den Untertitel „Negotiating Humanity“. Im Kern geht es um eine Standortbestimmung und die Frage, was es heute bedeutet, Mensch zu sein.

Festivalhubs in der Innenstadt

Nach Jahren in der POSTCITY und drei Gastspielen am Campus der Johannes Kepler Universität Linz macht die Ars Electronica diesmal die Linzer Innenstadt zum Schauplatz des Geschehens. Drei große Festivalhubs werden zum Besuch von Ausstellungen, Performances, Screenings, Symposien und Workshops einladen; Tickets werden am OK Platz und im Ars Electronica Center erhältlich sein.

OK QUARTER

Der OK QUARTER ist der zentrale Festivalhub der Ars Electronica 2026. Hier finden Ausstellungen und Symposien statt, am OK Platz befindet sich der Ticketcounter, zudem starten und enden hier die geführten Rundgänge – darunter auch der Parcours durch die thematische Hauptausstellung.

Letztere präsentiert sich als kuratierter Stadtrundgang durch Linz: vom OK Platz über die Ursulinenkirche und die Karmeliten-Krypta weiter zum Priesterseminar, zu den Elisabethinen, zum BRG Fadingerstraße und zum Francisco Carolinum. Kirchen, Schule und Krankenhaus werden zu Ausstellungsorten im urbanen Raum. Gezeigt werden hier etwa künstlerische Produktionen aus dem von Creative Europe geförderten Studiotopia Programm, durch das Ars Electronica seit 2020 Wissenschaftler*innen die Chance auf Residencies in Künstler*innenstudios eröffnet.

Ergänzt wird das Programm durch lateinamerikanische Positionen des CIFO x Ars Electronica Award 2026 sowie durch chilenische Beiträge an der Schnittstelle von Wissenschaft, Technologie und Medienkunst, ausgewählt vom Kultur- und Außenministerium Chiles gemeinsam mit Ars Electronica.

Die S+T+ARTS Initiative der Europäischen Kommission präsentiert im Ursulinenhof ausgezeichnete Projekte des STARTS Prize 2026, realisiert von einem Netzwerk europäischer Partnerinstitutionen.

MED CAMPUS

Zweiter großer Festivalhub ist der MED CAMPUS, der sich ganz dem Zusammenwirken von Kunst und Wissenschaft verschreibt – und das innovative Potenzial zeigt, das dabei entsteht. Mit zahlreichen Mitmachstationen, unterhaltsamen Wettbewerben und inspirierenden Ausstellungen junger Medienkünstler*innen, lädt create your world zum generationenübergreifenden Experimentieren, Basteln, Bauen, Gestalten und Diskutieren ein. In direkter Nachbarschaft zeigt die Ausstellung des Linz Institute for Technology (LIT) der Johannes Kepler Universität, auf welch innovative Weise Kunst und Wissenschaft in Linz zusammengedacht werden. 

DANUBE TRIANGLE

Dritter großer Festivalhub ist das „DANUBE TRIANGLE“, das mit einer Vielzahl an Ausstellungen, Konferenzen, Vorträgen und Performances aufwartet. Im Ars Electronica Center werden neue Ausstellungen, Projekte im Deep Space, die Futurelab Night und die Expanded-Konferenz präsentiert. Ausstellungen, Performances und Workshops von Studierenden der Kunstuniversität Linz sowie anderer Universitäten aus aller Welt werden am Hauptplatz und in den beiden Brückenkopf-Gebäuden gezeigt. Die preisgekrönten Projekte des Prix Ars Electronica sind im Lentos Kunstmuseum Linz zu sehen. Weitere Veranstaltungsorte sind die Stadtwerkstatt und das Atelierhaus Salzamt, wo in Zusammenarbeit mit der Fachhochschule Oberösterreich – Campus Hagenberg wieder Arbeiten aus dem Bereich der Expanded Animation zu sehen sein werden.

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